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  | Imkerverein Salzkotten |
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Kreishonigbewertung des KIV PaderbornImkerinnen und Imker produzieren im Paderborner Land prämierten QualitätshonigUnter den mehr als 700 Honigen, die auf der zentralen Honigbewertung des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V. in diesem Jahr in Münster bewertet wurden, befanden sich auch 33 Honige von 19 ausstellenden Imkerinnen und Imkern aus Imkervereinen des Kreises Paderborn. Die Honige aus heimischer Ernte wurden durch die neutralen Honigprüfer des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V. nach den strengen Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes e.V. geprüft. Ein Honiglos bestand aus drei Imkerhoniggläsern des Deutschen Imkerbundes einer Honigernte.
Nach dem das Gewicht der angelieferten Honiggläser überprüft wurde, erfolgte die Bewertung der Aufmachung der Gläser, der Sauberkeit und des Zustandes des Honigs. Der Geschmack und Geruch des Honigs wurden überprüft und sein Wassergehalt ermittelt. Honige mit einem niedrigen Wassergehalt sind lange lagerfähig, gehen nicht in Gärung über und behalten ihre feincremige Konsistenz.
Vom Imkerverein Salzkotten 1934 e.V. stellten Birgit Bartscher, Martin Lenzmeier, Georg Leutnant und Dr. Thomas Klüner ihre Honige der kritischen Beurteilung und der Konkurrenz. Martin Lenzmeier errang für einen Honig und Dr. Thomas Klüner für zwei Honige die maximale Bewertungszahl und damit jeweils den I-Preis (Gold-Medaille). Georg Leutnant erhielt für die hohe Qualität von zwei Honigen und Martin Lenzmeier für einen Honig jeweils einen II-Preis (Silber-Medaille). Frau Birgit Bartscher, die erst in diesem Jahr mit der Imkerei begann, bekam auf Anhieb für ihre zwei Honige jeweils einen III-Preis (Bronze-Medaille). Zusätzlich wurde im Labor der Landwirtschaftskammer NRW in Münster noch der Invertasegehalt der Honige mit besonders hohen Qualitätszahlen (I-Preis) bestimmt. Geringe Aktivitäten des Enzyms Invertase (wandelt Traubenzucker in Fruchtzucker um) deuten auf Wärme- oder Lagerschäden und auf eine Verminderung des Gehaltes weiterer wertvoller Honiginhaltsstoffe hin. Der Gehalt an Invertase lag in allen untersuchten Honigen oberhalb des durch die strenge Honigrichtlinie des Deutschen Imkerbundes festgelegten Wertes. Die für den besonderen Ernährungswert des Honigs verantwortlichen Inhaltsstoffen sind in den analysierten heimischen Honigen unverfälscht enthalten. Jeweils ein Honig der Imkereien mit hohen Qualitätszahlen (I oder II-Preis) wurden zusätzlich im Labor der Universität Stuttgart Hohenheim auf die Anwesenheit von Pflanzenschutzmitteln und Varroaziden analysiert. Varroazide müssen weltweit zur Bekämpfung des Bienenparasiten Varroa destructor eingesetzt werden, der für das Absterben zahlreicher Bienenvölker im Winter 2002/2003 verantwortlich ist. In den untersuchten Honigen des Paderborner Landes wurden weder Pflanzenschutzmittelrückstände noch Varroazide nachgewiesen. Die Rückstandsfreiheit der untersuchten Honige erzielen die Imkerinnen und Imker im Imkerverein Salzkotten durch den Verzicht auf synthetische Arzneimittel. Die Varroamilbe wird stattdessen ausschließlich durch biotechnische Maßnahmen oder einer Behandlung mit in der Natur vorkommenden organischen Säuren (Milchsäure, Ameisensäure) außerhalb der Trachtzeit durchgeführt. Die Verwendung des eigenen unbelasteten Wachses zur Herstellung von Mittelwänden zum Wabenbau verhindert zusätzlich, dass durch mit Rückständen belastete Mittelwände Pflanzenschutzmittel oder Varroazide in den Honig gelangen können. Diese aufwendigen guten imkerlichen Praktiken und die schonende Gewinnung, Bearbeitung und Abfüllung des heimischen Honigs sind die Voraussetzungen für Honige höchster Qualität, die durch die Honigbewertung bestätigt wurde. Die Honigprüfer lobten daher die gute Qualität der im Kreis Paderborn geernteten Honige. Insgesamt wurden sieben I-Preise (Gold-Medaille) und 14 II-Preise (Silber-Medaille) und acht III-Preise (Bronze-Medaille) vergeben. Damit wurden über dreiviertel der von den Imkern des Kreisimkervereins Paderborn eingereichten Honige prämiert. Die Ergebnisse im einzelnen:
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letzte Änderung: 28.11.2004 |